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🎭 Wenn Empörung wichtiger wird als Inhalte

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Nun wird wieder die nächste Sau durchs Dorf bzw. die sozialen Medien getrieben. Was für eine Aufregung um das Essen, an dem AfD- und BSW-Politiker teilgenommen haben.

Persönlich hätte ich an einem solchen Treffen nicht teilgenommen. Sachliche Gespräche, gerade auch mit der AfD, würde ich in einem neutraleren Rahmen führen.

Und trotzdem sollten sich vor allem BSW-Mitglieder öffentlich nicht so echauffieren. Diese ständigen gegenseitigen Angriffe und Streitereien dienen im günstigsten Fall nur der Belustigung unserer politischen Gegner.

Auch die Äußerungen ehemaliger Mitglieder, wie die von Herrn Schütz aus Thüringen, tragen aus meiner Sicht wenig zu einer ehrlichen politischen Auseinandersetzung bei. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass es vor allem darum geht, das BSW zu beschädigen.

Man kann solche Treffen kritisch sehen. Man kann unterschiedlicher Meinung sein und muss nicht alles gutheißen. Aber irgendwann sollte es doch wieder um Inhalte und politische Ziele gehen – und nicht darum, wer sich am lautesten vom anderen distanziert.

Weniger Empörung, weniger gegenseitige Vorwürfe und mehr sachliche Auseinandersetzung würden dem BSW aus meiner Sicht gut tun.

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