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🎒🥾 Wandern

Veröffentlichungsdatum:

Meine Wanderungen veröffentliche ich immer bei Strava und Komoot.

Durch eine sehr nette Arbeitskollegin, welche den Jakobsweg gegangen ist und darüber auch ein unterhaltsames Buch geschrieben hat, habe ich den Entschluss gefasst, es auch einmal mit Pilgern zu versuchen. Nicht aus christlichen Motiven, sondern des Wandern wegens.

Nun kann ich aus familiären Gründen den „richtigen“ Jakobsweg erst in ein paar Jahren in Angriff nehmen. Bis dahin werde ich versuchen, einige der Pilgerwege in Deutschland zu absolvieren. Es gibt hierfür eine schöne Übersicht. Auch einen sehr schönen Bildband kann ich hierzu empfehlen. Als erstes ist der Sächsische Jakobsweg geplant und danach der Ökumenischer Pilgerweg, auch bei uns in Sachsen.

Grundsätzlich würde ich gern die meisten Übernachtungen im Zelt machen, praktisch ist das in den meisten Bundesländern erst einmal grundsätzlich leider nicht erlaubt. Und ganz ehrlich, es ist nicht mein Ding, einfach so auf der Isomatte im Freien zu schlafen. Ich habe mich deshalb dazu entschieden, bei der Tourenplanung angebotene Übernachtungsmöglichkeiten, bevorzugt von kirchlichen Einrichtungen, anzufragen. Das bedeutet dann eine gewissen Einschränkung durch „strengere“ Zeitplanung und festgelegte Start- und Zielpunkte. Vielleicht „mische“ ich aber auch, obwohl das Zelt zusätzliches Gewicht und Platz beansprucht.

Ich hatte mal im Internet eine informative Seite über das Pilgern und Wander gefunden, leider kann ich mich nicht mehr an die Adresse erinnern. Auf jeden Fall hatte ich mir von dort eine Packlisten-Empfehlung „geklaut“. Ich habe darauf aufbauend eine eigene Liste erstellt. Den ersten Teil finden Sie hier.

Inzwischen bin ich süchtig geworden – süchtig nach langen Wanderungen. Verbunden nach Möglichkeit mit Übernachtungen in meinem Camper. Nach dem Adventure Walk 2025 (32 km) und 2026 (52 km) in Thüringen wurden es dann im Juni 2026 die 60 km. Das große Ziel bleiben die 100 km, dann bei einer organisierten Veranstaltung, oft auch Mammutmarsch genannt. Organisiert auch wegen der sicheren Verpflegungspunkte. Bei meiner letzten Tour musste ich wieder erfahren, dass es manchmal weder Essen noch Trinken unterwegs gibt. Dafür allerdings drei Blumenläden. Anders wie die Ärzte esse ich jedoch keine Blumen.