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🔌🤷‍♂️ Strom kommt schon irgendwie – aber bitte nicht hier

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Während die einen gelbe Kreuze aufstellen, weil sie Kernkraft ablehnen, stellen andere rote Kreuze gegen Windkraftanlagen auf.

Und anderswo werden ganze (Kultur-)Landschaften fĂĽr Tagebaue abgebaggert. Aber Hauptsache, der eigene Vorgarten bleibt unberĂĽhrt.

Ich war heute selbst bei einer Windkraftanlage: 50 Meter davor – angeblich „ohrenbetäubender Lärm“ und „Infraschall“.
Ganz ehrlich: Bei uns sind Gewerbe (24/7) und Straßenverkehr in weiterer Entfernung deutlich präsenter.

Das gleiche Muster sieht man auch beim Thema Endlager: Es soll diesmal eine fachliche, ergebnisoffene Suche geben – gleichzeitig wird schon vorab ausgeschlossen, dass bestimmte Regionen überhaupt infrage kommen.

Und anderswo? In Finnland haben sich Gemeinden aktiv um ein Endlager beworben. In Deutschland dagegen dominiert oft die Ablehnung – möglichst unabhängig vom Standort. Dieses Muster zieht sich durch viele Energiethemen. Auch der Umgang mit der Kernenergie wird bis heute kontrovers diskutiert.

Klar ist aber auch: Ohne grundlastfähige Energie und Speicher wird es nicht gehen – Physik lässt sich eben nicht per Parteitagsbeschluss ändern.  Außer durch Trump vielleicht.

Am Ende bleibt der Eindruck: Der Strom kommt für viele einfach aus der Steckdose – und die Folgen sollen möglichst weit weg stattfinden.

https://www.zdf.de/video/dokus/zdf-info-100/strahlendes-erbe-atommuell-sucht-endlager-100

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