📖🧐 Gelesen. Nachgedacht. Immer noch BSW.
Diese Woche erhielt ich – wie sicherlich viele andere Mitglieder des BSW – eine E-Mail mit den „Battlecards – Argumentationshilfen für Mitglieder, Teil 1“.
Nachdem ich die Texte gelesen habe, bin ich zu einem für mich durchaus interessanten Schluss gekommen: Ich bin offenbar immer noch in der richtigen Partei. 😉
Nicht das BSW hat sich für mich damit disqualifiziert, sondern manche Positionen und Kommentare, die ich von einzelnen Mitgliedern lese.
Das wird jetzt vielleicht einen kleinen „Shitstorm“ auslösen: Vielleicht sollten einige Mitglieder gelegentlich mehr von dem lesen, was von Seiten der Partei tatsächlich veröffentlicht wird. Und anschließend darüber nachdenken, ob das BSW wirklich die richtige politische Heimat für sie ist.
Gerade bei manchen ehemaligen Linken habe ich manchmal den Eindruck, dass noch ein sehr klassisches Denken in Kategorien von Klassenkampf und „links gegen rechts“ vorhanden ist. Das ist aus meiner Sicht nicht das, wofür das BSW stehen sollte.
Auch beim Thema Migration sehe ich durchaus klare Unterschiede zu anderen Parteien.
Zwischen einer Politik, die Ausländerfeindlichkeit oder gar Rassismus bedient, und einer völlig unkritischen Willkommenskultur gibt es nämlich einen vernünftigen Mittelweg.
Ausländerfeindlichkeit und Rassismus haben für mich keinen Platz im BSW. Gleichzeitig brauchen wir eine gesteuerte und qualifizierte Zuwanderung, wenn wir unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erhalten wollen. Dazu gehören aber genauso eine vernünftige Integrations-, Familien- und Bildungspolitik.
Für mich ist das keine Frage von „links“ oder „rechts“, sondern von wirtschaftlicher Vernunft und sozialer Verantwortung.
Und genau deshalb bin ich beim BSW.
