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⚡🧾 „Geisterstrom“ zahlen – kein Wunder, dass der Frust vor Ort weiter wächst

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„Geisterstrom“ entsteht, weil Netze und Speicher fehlen – so weit, so richtig. Die Kosten tragen am Ende die Verbraucher. Was dabei oft untergeht: Der Umbau unseres Energiesystems ist nicht nur ein technisches Problem, sondern auch ein politisches und wirtschaftliches.

Dezentrale Lösungen wie Speicher oder lokale Energieversorgung verändern Machtstrukturen. Nicht jeder Akteur profitiert davon gleichermaßen. Und genau das verstärkt den Frust vor Ort:
Windräder und Solaranlagen stehen vor der Haustür – aber der Strom wird teilweise gar nicht genutzt, sondern abgeregelt. Gleichzeitig steigen die Kosten.

Kein Wunder, dass die Akzeptanz sinkt. Wer den Nutzen nicht sieht, stellt irgendwann das ganze System infrage.

Vielleicht geht es also nicht nur um fehlende Netze – sondern auch darum, wie glaubwürdig und gerecht die Energiewende vor Ort umgesetzt wird.

„Weil Netze und Speicher fehlen, müssen Windräder und Solaranlagen manchmal gedrosselt werden. Die Betreiber bekommen dann Ausgleichszahlungen für „Geisterstrom“. Zahlen müssen das die Verbraucher.“

https://pressreader.com/article/281517937696681

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