🟣 Quo vadis BSW?
Zum BSW kam ich wegen Sahra. Das mag seltsam klingen und vielleicht auch nach Personenkult. Gemeint ist damit aber nicht die Person an sich, sondern ihre Ideen, Ansichten und politischen Ziele. Das war und ist für mich der Kern des BSW.
Nicht die Diskussion darüber, wie viele Geschlechter es gibt. Und auch nicht Auslegungen der Brandmauer, die dazu führen, dass plötzlich AfD-Positionen von Menschen mit sichtbarer BSW-Affinität unreflektiert übernommen oder verbreitet werden.
Und dann das Thema Frieden.
Ja, ohne Frieden ist alles nichts. Und ja, vieles läuft auf der Welt in die falsche Richtung. Das bedeutet aber nicht, dass das BSW zu einer Partei werden sollte, bei der sich am Ende fast alles nur noch um dieses eine Thema dreht. Genauso wenig halte ich eine pauschale Ablehnung von allem, was mit Armee oder Verteidigung zu tun hat, für sinnvoll.
Auch Frieden muss man sachlich betrachten. Dazu gehört auch eie sachlicher Umgang mit der Bundeswehr. Genau wie Klima, Migration, Wirtschaft oder Energie. Für eine Partei, die sich ausschließlich einem einzigen Thema widmet, gibt es bereits genügend Beispiele. Tierparteien gibt es ja schließlich auch.
Wähler haben durchaus berechtigte und manchmal auch „egoistische“ Interessen:
Ist mein Arbeitsplatz sicher?
Bekommen meine Kinder eine gute Bildung?
Kann ich mir mein Leben noch leisten?
Welche Heizung kann ich heute einbauen, ohne morgen vor dem nächsten Problem zu stehen?
Auf solche Fragen erwarten die Menschen Antworten.
Sachliche, fachlich kompetente und möglichst gerechte Lösungen.
Genau dafür braucht es aus meiner Sicht das BSW: nicht als Partei gegen irgendjemanden, nicht als Partei für ein einziges Thema, sondern als echte politische Alternative, die unterschiedliche Interessen zusammenbringt und sich fragt, was tatsächlich funktioniert.
