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🧭🧳 Migration jenseits von Links und Rechts

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Der Umgang mit dem Thema Zuwanderung ist vermutlich nach Meinung vieler AfD-Wähler die „Kernkompetenz“ dieser Partei. Nachdem „Mutti“ mit ihrem „Wir schaffen das!“ die Tore unseres Landes weit geöffnet hatte und uns erzählt wurde, dass die einströmenden Massen arbeitshungrige Fachkräfte und leistungsstarke Eliten seien, ist inzwischen auch bei der CDU / CSU die Realität angekommen. Nach meiner Meinung nicht als wahre Überzeugung, sondern als Beschwichtigung fürs Wahlvolk. Wer damals selbst leichte Zweifel an dem Handeln der Regierung äußerte, war sofort ein Nazi und Menschenfeind. Klar, wer im Nobelviertel als Nachbarn den arabisch-stämmigen Arzt wohnen hat und wessen Kinder im „Bildungskindergarten“ mit den Kindern von diplomierten Fachkräften spielen, ja der versteht die Sorgen des Volkes nicht.

Schnell werden Themen der Einwanderung (bewusst?) auch mit Asyl vermischt. Doch um Flüchtlinge aus politischen Motiven geht es dabei überhaupt nicht. Deren Unterstützung ist und bleibt unabdingbar. Es geht darum, dass wir eine gesteuerte und zielgerichtete Einwanderung benötigen. Dass wir wirkliche und benötigte Fachkräfte tatsächlich willkommen heißen. Willkommen heißen, als gleichwertige Nachbarn, die wir nicht ständig nach der Herkunft fragen. Nachbarn, die unsere Sprache lernen und sich integrieren. Nachbarn, die nicht in eigenen „No-go-Areas“ leben. Menschen, deren Vorbildung und Qualifikation wir unbürokratisch, ohne große Kosten und schnell anerkennen.

Alles Themen, für denen weder CDU / CSU noch AfD wirkliche Lösungsansätze haben. Im Gegenteil! Eine „millionenfache Remigration“ oder gar ein Austritt aus EU und Euro verschärfen unsere wirtschaftlichen Probleme weiter. Das kann man sich beispielhaft in Großbritannien anschauen. Wir haben jetzt schon Probleme, Arbeitsplätze im Gesundheitswesen und der Logistik zu besetzen.

Wir benötigen weder Remigration noch pauschale und populistisches „Eindreschen“ auf „Ausländer“. Wir brauchen endlich eine Einwanderungspolitik, die Menschen als Bereicherung und Stütze unserer Gesellschaft begreift. Nicht nur als billige Arbeitskräfte. Was wir nicht brauchen, ist populistisches Geschrei von links und rechts, weder mit einer „verordneten Willkommenskultur“ noch mit einem Hass auf alles Fremde.

Ich sehe bei uns weder linke, konservative noch rechte Parteien mit wirklichen Lösungsansätzen. Da ich immer noch darauf vertraue, dass Aussagen von Sahra Wagenknecht (zu diesem Thema) Leitlinie des BSW sind und bleiben, hoffe ich auch weiterhin, dass wir als Partei der Mitte die richtigen Lösungen haben.

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