Kategorien: Politik
🔍 Das Etikett stört – nicht der Inhalt
Veröffentlichungsdatum:
Autor: Michael Schmidt
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„Links“? Auf keinen Fall.
Das ist doch teuer, weltfremd und ideologisch.
Man selbst ist vernĂĽnftig. Konservativ.
Für Stabilität, Ordnung – und gegen Experimente.
Und gleichzeitig:
Krankenversicherung fĂĽr alle? Muss sein.
Rente? Sicher und solidarisch, bitte.
Bezahlbare Energiepreise? Unbedingt.
Also genau das, was man sonst als „links“ abwertet.
Wir wollen die Vorteile –
aber nicht das Etikett.
Am Ende ist „links“ nicht das Problem.
Sondern dass man es auf keinen Fall sein will.

Michael Schmidt
sagt:Übrigens: Die Begriffe „links“ und „rechts“ stammen aus der Französischen Revolution:
Im Parlament saßen die Veränderungswilligen links, die Bewahrer rechts.
Seitdem stehen „links“ und „rechts“ weniger für Sitzplätze –
sondern fĂĽr grundlegend unterschiedliche Vorstellungen von Gesellschaft.
Leider werden beide Begriff inzwischen fast nur noch negativ besetzt verwendet. Und um Menschen mit anderen Meinungen abzuwerten und zu diskriminieren.