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🔍 Das Etikett stört – nicht der Inhalt

Veröffentlichungsdatum:
Anzahl Kommentare: 1 Kommentar

„Links“? Auf keinen Fall.
Das ist doch teuer, weltfremd und ideologisch.

Man selbst ist vernĂĽnftig. Konservativ.
Für Stabilität, Ordnung – und gegen Experimente.

Und gleichzeitig:
Krankenversicherung fĂĽr alle? Muss sein.
Rente? Sicher und solidarisch, bitte.
Bezahlbare Energiepreise? Unbedingt.

Also genau das, was man sonst als „links“ abwertet.

Wir wollen die Vorteile –
aber nicht das Etikett.

Am Ende ist „links“ nicht das Problem.
Sondern dass man es auf keinen Fall sein will.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=98657

Kommentare

  • Ăśbrigens: Die Begriffe „links“ und „rechts“ stammen aus der Französischen Revolution:
    Im Parlament saßen die Veränderungswilligen links, die Bewahrer rechts.

    Seitdem stehen „links“ und „rechts“ weniger für Sitzplätze –
    sondern fĂĽr grundlegend unterschiedliche Vorstellungen von Gesellschaft.

    Leider werden beide Begriff inzwischen fast nur noch negativ besetzt verwendet. Und um Menschen mit anderen Meinungen abzuwerten und zu diskriminieren.

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