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🤔⚛️ Die Quadratur des Kreises: Wenn Kernenergie keine Abfälle haben soll

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Wenn alternative Energieerzeugung, selbst wenn diese in „toten“ Gegenden, wie den ehemaligen Braunkohletagebauen, erfolgt, das Feindbild sind, ja dann hat man ein Problem, wenn es um die (End-) Lagerung der Abfallprodukte der geliebten Kernenergie geht. Wie erklärt man seinen Wählern, wenn statt dem ungeliebten Windrad nun ein Endlager gebaut werden könnte? Man kann davon fabulieren, dass es Energieanlagen gäbe, die jegliche Rohstoffe verwerten und damit keine Abfälle entstehen würden. Man könnte, zumindest in den unsozialen Medien, also die Physik übergehen.

Um falschen Vorstellungen zuvorzukommen. Ich arbeite in einer Firma, deren Grundlage der Umgang mit Kernenergie ist. Ich habe mit Begeisterung das geplante Endlager und das Zwischenlager Gorleben besucht. Ich halte immer noch den übereilten Ausstieg aus der Kernenergie für falsch. Was ich jedoch ablehne, sind einseitige und populistische Parolen von Parteien, die Wissenschaft und Technik ignorieren und damit auf Wählerfang gehen.

Ich bin gespannt, wie sich diese Politiker aus diesem Dilemma heraus manövrieren werden.

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/atommuell-endlager-erzgebirge-oberlausitz-100.html

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