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🤡📱🧠 Social Media: Wo jeder Recht hat – und alle unglücklich sind

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Das die unsozialen Medien nicht gut für die soziale Interaktion der Menschen sind, sollte niemanden überraschen. Innerhalb der algorithmischen Blasen werden sowieso nur eigene Vorstellungen, Werte und Wünsche gespiegelt. Ein echter Austausch oder Meinungsdiskurs ist nicht gewünscht, dafür sind Medien wie Facebook auch nicht konzipiert. So geht die Spaltung und Polarisierung der Gesellschaft weiter. Und die (gefühlte) Unzufriedenheit wächst.

Dass die Finnen, die wiederholten „Sieger des Glücksindexes“, Wohlstand „aber sehr gerecht verteilen“, gilt in Deutschland jedoch immer noch als Aufruf zum Königsmord.

„In seinem Bericht hat sich das interdisziplinäre Forscherteam um das Wellbeing Research Centre der Universität Oxford diesmal besonders mit dem Einfluss von sozialen Medien auf die Zufriedenheit beschäftigt. „Vor zwei Jahren haben wir einen massiven Rückgang des Wohlbefindens junger Menschen in der westlichen Welt und insbesondere in der englischsprachigen Welt festgestellt“, erklärt De Neve. Das lasse sich zumindest teilweise mit einer intensiven Nutzung bestimmter sozialer Medien erklären, sagt er. „Wir haben herausgefunden, dass eine moderate Nutzung, also eine Stunde oder weniger pro Tag, optimal zu sein scheint – und dass alles darüber hinaus mit einem Rückgang des Wohlbefindens einhergeht.“ Während Mädchen stärker betroffen seien als Jungen, spiele auch die Art des Mediums eine Rolle. „Plattformen, die algorithmisch kuratierte Inhalte von Influencern bewerben, sind nicht gut für das Wohlbefinden“, sagt De Neve – im Gegensatz zu solchen, die soziale Kontakte fördern.“

https://pressreader.com/article/282140707901520

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