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🔥 Populismus statt Lösungen – wohin steuert das Land?

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Ich habe diese Woche dazu einen Beitrag im Deutschlandfunk gehört. Für mich ist das ein Spiegel der deutschen Gesellschaft. Vielleicht auch ein Grund, warum ich mich nie wirklich als „typisch deutsch“ empfunden habe. Rückschritt wird oft als Tradition verkauft.

Mich erstaunt es immer wieder, wenn sich Menschen wundern, dass konservative Parteien Wahlen gewinnen. Gerade im ländlichen Raum erlebe ich oft genau diese Haltung: Alles, was der Mitte oder sozial Schwächeren zugutekommen könnte, wird schnell als „links“ oder „sozialistisch“ abgetan.

Gestern habe ich in der von mir bereits empfohlenen ZDF-Serie „Abenteuer Auswandern“ eine Folge über Singapur gesehen. Ein Land, das Zuwanderung streng regelt, aber gleichzeitig offen gegenüber denen ist, die sich einbringen wollen. Bei uns hingegen wird über ausländische Ärzte geschimpft, statt froh zu sein, behandelt zu werden.

Ich frage mich, wie sich Deutschlands Wirtschaft entwickeln soll, wenn Fachkräfte aus dem Ausland immer weniger willkommen sind. Oder unterscheidet man am Ende doch in „gute“ und „schlechte“ Zuwanderung? Und reicht es wirklich, nur auf finanzielle Anreize zu setzen, um gesellschaftliche Probleme zu lösen?

Es gäbe vieles, worüber man sachlich diskutieren müsste. Stattdessen nehme ich oft vor allem Zuspitzung und den Wettbewerb um Aufmerksamkeit wahr. Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt, könnte das langfristig dem gesellschaftlichen Zusammenhalt und der Demokratie schaden.

https://pressreader.com/article/281552297425355 (AfD träumt von absoluter Mehrheit)

https://pressreader.com/article/281719801149897 (Deutschland droht eine neue „Machtergreifung“)

 

 

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