📚🌍 Denken in Grautönen – in einer Welt der Extreme
Es nervt schon gewaltig. Sobald jemand anderer Meinung ist, Fragen stellt und auf Tatsachen hinweist, werden die Schubladen aufgemacht und die Ideologie-Keule herausgeholt.
Warum sich manche einfach nicht vorstellen können, dass man weder „links“ noch „rechts“, „grün“ oder „Regenbogenfarben“ ist, wenn man anderer Meinung ist. Man einfach nur seinen Kopf gebraucht, sein Wissen eben nicht (nur) in den unsozialen Medien holt und dann auch noch unreflektiert weitergibt. Man eine eigene Meinung hat und nicht anderen nach dem Mund redet. Man Bücher, Posts und Artikel von verschiedensten Autoren liest, egal ob diese von anderen als „links“, „rechts“ oder wie auch immer eingeordnet werden. Man das auch liest, um verschiedene Standpunkte und Sichtweisen kennenzulernen.
Es nervt immer mehr. Die Welt ist nicht schwarz oder weiß. Obwohl uns Menschen eint, viele falsche Eigenschaften zu haben, die sich durch alle Epochen der Geschichte wiederholen, gibt es Menschen, die es gerade anders machen wollen. Nur hört man deren Stimme immer weniger. Sie resignieren auch vor einer Welt, in dem ein Mensch Wissenschaft, Forschung und Naturgesetze per Dekret als falsch erklären kann.
