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📉 Statistik vs. Realität: Was kostet uns das wirklich?

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„Preisänderungen häufig gekaufter Güter werden von Käufern stärker wahrgenommen. Daher entstand der Begriff der gefühlten Inflation. Um diese zu messen, wird ein Warenkorb definiert, der Güter des täglichen Bedarfs – etwa Lebensmittel – höher gewichtet. Laut der offiziellen österreichischen Statistik beschreibt sie „… das Ausmaß der Teuerung, die jeder Mensch beim täglichen oder wöchentlichen Einkauf intuitiv verspürt.“

Doch genau hier beginnt das Problem: Der Begriff selbst wirkt, als würde er etwas relativieren, das für viele ganz real ist. Was nützt es dem Durchschnittsbürger, wenn Sofas, Reisen oder Geschirrspüler im selben Zeitraum vielleicht 20 % günstiger geworden sind – Lebensmittel aber 20 % teurer? Gibt es dann „keine“ Inflation?

Unser wöchentlicher Einkauf bei ALDI liegt inzwischen zwischen 130 und 160 Euro statt früher maximal 120 Euro. Im Wagen liegen allerdings keine Fernseher, sondern ganz normale Lebensmittel. Und leider sieht meine Bank dieses „Spüren“ anders: Sie bucht das Geld ganz real ab – nicht nur intuitiv. Was mache ich also falsch?

https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt/jahr/2025/heft/11/beitrag/luecke-zwischen-gefuehlter-und-gemessener-inflation-eine-empirische-bestandsaufnahme.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Warenkorb

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